Werbefahnenverbot – Händler befürchten Umsatzeinbußen

diebstahlsichere Fahnenmasten

Werbefahnenverbot – Händler befürchten Umsatzeinbußen

Fahnen prägen immer öfter das Bild von Fußgängerzonen und Einkaufspassagen. Sie sind in sehr unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Sie hängen oft an einem hohen Fahnenmast als Dauerbeflaggung, oder werden immer wieder an anderen Positionen gehisst, beispielsweise mit einem Mobilmast. Einzelhändler lieben diese Art der Werbung, und auch Kunden sind sehr angetan davon. So können sie immer gleich erkennen, ob es irgendwo ein Angebot oder andere interessante Dinge zu finden gibt. Dennoch ist es so, dass Fahnen nicht mehr in allen Städten gerne gesehen sind. Oft haben die Verantwortlichen mittlerweile ein Problem mit diesen Werbeträgern. Sie sind angeblich zu groß, zu bunt und zu viel, und dadurch verschandeln sie der Meinung der Verantwortlichen nach die Stadt. Viele Städte ergreifen mittlerweile Maßnahmen, die bei den Händlern Existenzängste hervorrufen. Nicht wenige Geschäfte leben davon, dass durch die Fahnen immer wieder neue Kunden den Laden finden. Fällt diese Möglichkeit weg, könnten einigen Unternehmern ernste Schwierigkeiten ins Haus stehen. Etliche Händler befürchten nun, dass sie gar nicht mehr richtig wahrgenommen werden, wenn diese Werbemöglichkeit wegfällt.

Von heute auf morgen verboten

Ein weiteres Problem ist, dass Verbote in vielen Fällen sehr überraschend kommen. Eine einfache Ankündigung, dass man darüber nachdenkt, die Anzahl der Fahnen zu reduzieren, und dann flattern schon die ersten Mahnungen ins Haus. Die Händler sind oft nicht einmal schriftlich davon in Kenntnis gesetzt worden, dass sich an der Regelung etwas geändert hat. Das wichtigste Argument der Verantwortlichen ist, dass die Werbung nicht zu dominant werden darf, um die Innenstadt attraktiver zu gestalten. Die vielen kleinen Händler, die auf Werbefahnen angewiesen sind, um sich gegen große Ketten behaupten zu können, scheinen dabei in Vergessenheit zu geraten. Viele Händler wollen sich das nicht bieten lassen und versuchen nun, mit den Verantwortlichen einen Kompromiss zu finden. Natürlich sollte eine Fußgängerzone nicht eine einzige Werbefläche sein, dennoch sollte man auf jeden Fall auch auf die Bedürfnisse der Händler eingehen, für die Fahnen eine sehr gute Werbemöglichkeit darstellen.

Foto: aluart-fahnenmast.de

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